SLOW steht nicht mehr nur für reduzierte Geschwindigkeit – SLOW steht für eine Haltung! Es bezeichnet eine Architektur, die graduell und organisch wächst und mit langfristigen ethischen Zielen verbunden ist. Eine Architektur, die im Regionalen wurzelt und in intensiver Zusammenarbeit zwischen Planern und Kommunen gedeiht.

Bewegungen wie "Slow Food" und "Slow Città" haben sich längst formiert, Entschleunigung und die "Grenzen des Wachstums" sind in aller Munde. Aber was bedeutet das konkret für die Architektur?

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Wo lässt sich eine Tendenz zu einer „Slow Architecture“ tatsächlich feststellen und wodurch zeichnet sie sich aus? Wie wird ein „Weniger“ (an Geschwindigkeit, Wachstums- und Renditedenken, Standardlösungen) zum architektonischen und gesellschaftlichen Mehrwert, führt zu einem „Mehr“ an gestalterischer, sozialer oder ökologischer Qualität?

Mit dem Thema SLOW ARCHITECTURE führt GROHE konsequent den mit der trends thesen typologien-Reihe in 2010 angestoßenen gesellschaftlichen Diskurs zur Baukultur fort. Stand im vergangenen Jahr die Frage: „Brauchen wir eine Umwälzung der herrschenden kulturellen Muster?“ im Mittelpunkt, werden nun Beispiele präsentiert, die eine Vorstellung davon geben, welche Facetten dieser Wandel haben könnte und welche konkreten Lösungen bereits gefunden wurden.