NEUE DESIGN TECHNOLOGIEN

ANALOGE VORAUSSETZUNGEN SICHERN DEN ERFOLG

DREI RENOMMIERTE ENTSCHEIDUNGSTRÄGER PRÄSENTIEREN IHRE ERFAHRUNGEN IN DER ANALOGEN/DIGITALEN PROJEKTPLANUNG.

Computergestützte Planungs- und Fertigungsprozesse dominieren zunehmend die Arbeit in den Planungsbüros. Die integrale Zusammenarbeit aller beteiligten Disziplinen erfordert neues Denken – Kooperation statt Konfrontation, weniger Distanz zwischen Design, Fertigung und Realisierung. Daten werden nur durch Zusammenarbeit verwertbar. Architektur entsteht im Kopf – durch digitale Werkzeuge wird sie kommuniziert. In Zeiten neuer Technologien ist gerade die Beherrschung analoger Techniken Voraussetzung – sei es im funktionalem, kreativen, sozialen und politischen Bereich – ob sich Maschinen als perfekte Erfüllungsgehilfen erweisen. Der Architekt bleibt der kreative Motor, Ideengeber, Qualitätssetzer!

Wird die heutige Baustelle zur lokalen Produktionsstätte, entfallen lange Transportwege und Materialbewegungen? Verwischen sich Grenzen, welche bisher zwischen Planung und Produktion, zwischen Industrie und Kunsthandwerk verliefen? Ersetzen in der Fachwelt neue Schnittstellen alte Konventionen? Führen neue Tools zur Erweiterung der Kompetenz der Architekten und der Stärkung ihrer Position im Projekt oder zu mehr Spezialisierung?

ES REFERIEREN UND DISKUTIEREN:

Christoph Mäckler

Professor Christoph Mäckler
Mäckler Architekten, Frankfurt a. M.

Christoph Mäckler gründete 1981 sein eigenes Büro für Architektur und Städtebau in Frankfurt am Main, das heute als Mäckler Architekten firmiert. Er erhielt für seine Werke zahlreiche Auszeichnungen und war von 1998 bis 2018 ordentlicher Professor für Städtebau an der TU Dortmund. Gastprofessuren hatte er in Neapel, an der TU Braunschweig und an der Universität Hannover. Seit 2008 ist er als Direktor und Begründer des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst Berater für zahlreiche Städte. Er bearbeitete und verantwortete u.a. die Projekte OpernTurm in Frankfurt am Main, Zoofenster - Waldorf Astoria in Berlin, Augustinermuseum in Freiburg, Kunsthalle Portikus in Frankfurt am Main und das Terminal 3, Flughafen Frankfurt am Main.

Michael Drobnik

Michael Drobnik
Herzog & de Meuron, Basel

Michael Drobnik ist Senior Architect und BIM Manager der Design Technologies Group (DT) bei Herzog & de Meuron. Die Gruppe erarbeitet den Umgang mit neuen Technologien für die Projektteams. Dabei steht die Entwicklung und Integration in den Designprozess im Fokus. Michael Drobnik setzt sich mit der Anwendung von digitalen Werkzeugen im Entwurfs- und Planungsprozess seit 2008 in Theorie und Praxis auseinander. 2011 bis 2014 unterrichtete Drobnik am Lehrstuhl für Architekturinformatik der TU München. Seit 2016 ist er Kommissionsmitglied und Referent beim CAS ARC DIGITAL an der ETH Zürich. Seine Beiträge sind u.a. bei ARCH+, TEC21 oder in der Publikation „Der BIM Manager“ erschienen. Er betreut als BIM- und Datenmanager das Projekt Neubau Kinderspital Zürich und leitet den BIM Change Prozess im Büro.

Horst Reiner

Horst Reiner
ATP architekten ingenieure Wien

Horst Reiner, 1959 in Wien geboren, studierte von 1979 bis 1987 Architektur an der Technischen Universität Wien. Nach Abschluss des Studiums war er federführend für zahlreiche Großprojekte im Büro NP Neumann & Partner bis 2004 tätig. Im Jahr 2005 übernahm er die Geschäftsführung von ATP architekten ingenieure in Wien, Zagreb und Budapest, seit 2007 ist Horst Reiner Partner von ATP architekten ingenieure. Mit über 800 Mitarbeiter/innen ist ATP eines der größten Büros für Integrale Planung in Europa. Bereits 2008 schuf ATP die Voraussetzungen, um BIM konsequent an allen Standorten umzusetzen. In ATP-Projekten arbeiten alle Architekten und Ingenieure an einem digitalen BIM-Modell.

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