NEUE DESIGN TECHNOLOGIEN

ANALOGE VORAUSSETZUNGEN SICHERN DEN ERFOLG

DREI RENOMMIERTE ENTSCHEIDUNGSTRÄGER PRÄSENTIEREN IHRE ERFAHRUNGEN IN DER ANALOGEN/DIGITALEN PROJEKTPLANUNG.

Computergestützte Planungs- und Fertigungsprozesse dominieren zunehmend die Arbeit in den Planungsbüros. Die integrale Zusammenarbeit aller beteiligten Disziplinen erfordert neues Denken – Kooperation statt Konfrontation, weniger Distanz zwischen Design, Fertigung und Realisierung. Daten werden nur durch Zusammenarbeit verwertbar. Architektur entsteht im Kopf – durch digitale Werkzeuge wird sie kommuniziert. In Zeiten neuer Technologien ist gerade die Beherrschung analoger Techniken Voraussetzung – sei es im funktionalem, kreativen, sozialen und politischen Bereich – ob sich Maschinen als perfekte Erfüllungsgehilfen erweisen. Der Architekt bleibt der kreative Motor, Ideengeber, Qualitätssetzer!

Wird die heutige Baustelle zur lokalen Produktionsstätte, entfallen lange Transportwege und Materialbewegungen? Verwischen sich Grenzen, welche bisher zwischen Planung und Produktion, zwischen Industrie und Kunsthandwerk verliefen? Ersetzen in der Fachwelt neue Schnittstellen alte Konventionen? Führen neue Tools zur Erweiterung der Kompetenz der Architekten und der Stärkung ihrer Position im Projekt oder zu mehr Spezialisierung?

ES REFERIEREN UND DISKUTIEREN:

Andreas Hild

Andreas Hild
Hild und K

Andreas Hild (geb. 1961) studierte Architektur an der ETH Zürich und an der TU München, wo er 1989 mit dem Diplom abschloss. 1992 gründete er in München Hild und Kaltwasser Architekten. Seit 1998 firmiert das heute von Andreas Hild, Dionys Ottl und Matthias Haber geleitete Büro unter dem Namen Hild und K. Die durch BIM gegebenen Vorteile nutzen die Architekten seit 2008, je nach Projektschwerpunkt über alle Leistungsphasen hinweg. Dies erleichtert auch die enge Zusammenarbeit mit der 2012 gegründeten Berliner Niederlassung. Seit 2013 ist Andreas Hild ordentlicher Professor für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege an der TU München.

Eike Becker

Eike Becker
Eike Becker_Architekten

Eike Becker studierte Architektur in Aachen, Paris und Stuttgart. Von 1997 – 1999 arbeitete er bei Norman Foster Associates und Richard Rogers Partnership. Anschließend gründete er zusammen mit drei Partnern das Büro Becker Gewers Kühn & Kühn Architekten in Berlin. Von 1999 – 2015 war er Vorstandsvorsitzender der KW Institute for Contemporary Art. Seit Dezember 1999 leitet Eike Becker gemeinsam mit Helge Schmidt das Büro Eike Becker_Architekten in Berlin. Internationale Projekte und Preise bestätigen seitdem den Rang unter den erfolgreichen Architekturbüros in Europa.

Ingmar Menzer

Ingmar Menzer
wulf architekten

Ingmar Menzer ist seit 2015 Geschäftsführer bei wulf architekten, wo er seit 2002 beschäftigt ist. Das Spektrum der Arbeit des international tätigen Büros umfasst eine Vielzahl anspruchsvoller Bauaufgaben. Klarheit und Verständlichkeit prägen die Architektur. Ingmar Menzer begann nach seiner Tätigkeit als Steinmetz und Restaurator in der Antikensammlung des Albertinums in Dresden sein Studium der Architektur an der TU Dresden. Nach seinem Diplom 1998 bei Prof. Gerald Staib arbeitete er bei Staib Architekten und Behnisch & Partner in Stuttgart. Neben der Bürotätigkeit erhielt er von 2014 bis 2017 einen Lehrauftrag an der HFT Stuttgart.

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